Zuckerersatz

Zuckerersatzhaufen

Schaut man genau hin, dann ist Zucker sogar eine Droge. Doch diese Droge muss man nicht täglich konsumieren. Auf Zucker-Ersatz.net zeigen wir euch, wie ihr euren täglichen Zuckergebrauch mit einem Zuckerersatz verringern könnt. Dabei haben wir verschiedene Alternativen für Zucker getestet und ermittelt wie gesund die Zuckeraustauschstoffe sind.

Grundsätzlich werden die verschiedensten Erwartungen an den Zuckerersatz gestellt – kalorienarm um beim Abnehmen helfen, gesund für die Zähne und eine geeignete Alternative für Diabetiker. Doch ist dieser Zuckerersatz nicht nur gesund, sondern kann er auch geschmacklich mit dem „echten“ Industriezucker mithalten? Diese und weitere Fragen rund um mögliche Zuckeralternativen berücksichtigen wir auf unserer Seite für Zuckeralternativen.

Warum Zuckerersatz?

Deutschland gehört mit zu den Spitzenreitern beim jährlichen Verbrauch von Zucker. Etwa 35 Kilogramm Zucker pro Person nehmen wir jährlich zu uns. Dabei nicht nur über gesüßte Getränke oder Süßigkeiten, sondern auch über andere Lebensmittel in denen der industrielle Zucker verwendet wird.

Doch dieser gewöhnliche Haushaltszucker (Saccharose) ist für den menschlichen Körper sehr ungesund. Saccharose ist für Übergewicht, chronischen Krankheiten wie Diabetes sowie für die Entstehung von Karies verantwortlich und sollte deshalb unbedingt in Rahmen konsumiert werden.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt den täglichen Verbrauch von Zucker auf 25 Gramm zu senken. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum liegt in Deutschland in diesem Jahr bei fast 100 Gramm. Wenn man bedenkt, dass sich in einem Becher Fruchtjoghurt bereits 18 Gramm Zucker verstecken, sollte man grundsätzlich über Zuckeralternativen nachdenken.

  • Die Welt produziert 175 Millionen Tonnen Zucker pro Jahr
  • 35 Kilogramm Haushaltszucker nehmen wir  pro Jahr zu uns
  • Das entspricht täglich rein rechnerisch 24 Teelöffel gehäufter Zucker

Sechs Teelöffel Zucker enthalten

  • ein Nutellabrot mit 43 Gramm Schokoaufstrich
  • nur 39 Gramm eines populären Schokoriegels
  • ein 200-Milliliter-Fläschchen eines Bio-Mango-Smoothies
  • zwei Gläser eines mit „“aktiv“ deklarierten Wassers mit Pfirsichgeschmack
  • ein Glas Fertigtomatensoße „Basilikum“
  • 250 Milliliter Erdbeermilch

Welcher Zuckerersatz ist der Beste?

Da der industrielle Zucker im Verdacht steht, dass er bei übermäßigem Genuss negative Auswirkungen auf den Körper hat, sollte man sich grundsätzlich mal mit Zuckeralternativen auseinandersetzen.

In den letzten Jahren sind einige Alternativen für Zucker auf dem Markt gekommen. Darunter fallen zum Beispiel Erythrit, Xylit oder Stevia. Wir haben die Vor- und Nachteile der einzelnen Zuckeralternativen ausgiebig getestet. Welcher Zuckerersatzstoff eignet sich für welche Anwendung? Ist Xylit besser als Stevia, oder ist Erythrit der optimale Zuckerersatz?

Eins kann man schon vorweg sagen. Alle Zuckerersatzstoffe eignen sich für Diabetiker und bei erworbener Fructose-Intoleranz. Da Stevia und Erythrit zudem null Kalorien haben, eignen sich diese beiden Alternativen auch beim Abnehmen. Zum Süßen von Speisen und Getränken sowie zum Backen sind alle drei bereits genannten Zuckerersatzstoffe gleichfalls geeignet.

Unsere Zuckerersatz – Empfehlungen

VOLL VERZUCKERT – THAT SUGAR BOOK

Der Grund dafür, dass ich diese Webseite ins Leben gerufen habe, war das  „Voll verzuckert – That Sugar Book“ Buch in dem der Autor Damon Gameau sich 60 Tage lang von fettarmen jedoch auch gängigen Lebensmitteln ernährt. Damon Gameau hatte in den drei Jahren davor komplett auf Zucker verzichtet. Mit Müsli, Toast, Joghurt, Reis, Pasta, Hühnchen und Powerdrinks nahm er während des Experiments täglich ca. 2300 Kilokalorien zu sich. Er achtete also genau darauf, dass er nur natürliche Lebensmittel konsumierte. Auf Süßigkeiten bzw. gesüßte Lebensmittel wie Softdrinks, Schokolade, Eiscreme hat Damon Gameau in den 60 Tagen komplett verzichtet, denn diese waren bei seinem Experiment verboten.

Natürlich ging Gameau davon aus, dass sein Körper aufgrund der Ernährung mit natürlichen und „gesunden“ Lebensmitteln keine großartigen Veränderungen aufwies, sondern das er aufgrund der gesunden Ernährung auch das eine oder andere Kilo an Körpergewicht während der zwei Monate verlieren würde. Doch statt das er Abnahm, war er nach den 60 Tagen nicht nur 9 Kilogramm schwerer, sondern das Experiment wirkte sich auch körperlich und seelisch auf ihn aus. Wir sprechen dabei von einem Zeitraum von gerade einmal zwei Monaten.

Folgende Auswirkungen hatte das Experiment auf Gameau:

  • Nahm er 9 Kilogramm an Körpergewicht zu
  • Nahm der Bauchumfang von Damon Gameau um 10 cm zu
  • Die Leberwerte von Damon Gameau waren jenseits von Gut und Böse
  • Die Blutfettwerte sind von 0,08 auf die Risikoschwelle von 1,5 gestiegen
  • schwankte Gameaus Verhalten zwischen Grieskram und wahrnehmungsgestörter Hyperaktivität.

Doch warum?

Was ich bisher verschwiegen hatte, dass Damon Gameau in den 60 Tagen nicht auf Zucker verzichtete. Für 60 Tage nimmt er dem durchschnittlichen Konsum eines Australiers entsprechend täglich 40 Teelöffel Zucker zu sich – und das ausschließlich in Form sogenannter gesunder Nahrungsmittel wie Müsli, fettarmen Joghurt und Säfte (Organgensaft, Apfelsaft).

40 Teelöffel entsprechen circa 160 Gramm Zucker. Und dies erreichen einige bereits schon mit dem Frühstück.

Damon Gameau zeigt in seinem Buch Voll verzuckert – That Sugar Book in wie vielen Lebensmitteln Industriezucker versteckt ist. Laut einer Studie nimmt jeder Deutsche pro Jahr um die 30 kg versteckten Zucker zu sich. Genau dieses Phänomen macht Gameau in seinem Buch deutlich und zeigt mit ausdrucksstarken Infografiken gepaart mit verständlich geschriebenen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Zuckersucht und Hintergrundwissen aus der Lebensmittelindustrie wie relevant Alternativen für Zucker sind.

P.S.: Noch ein kleiner Hinweis: Damon Gameau geht es wieder gut – die 9 Kilogramm die er während des Experiments zu sich genommen hat, sind wieder verschwunden. Er ist zu seiner alten zuckerfreien Ernährung zurückgekehrt. Seine täglichen 2300 Kalorien bestehen wieder aus 50% Fett aus Avocados und Nüssen, 26 % Eiweiß aus Eiern, Fisch und Fleisch und 24 % Kohlenhydraten aus frischem Gemüse. Für viele Menschen und auch für mich unvorstellbar.

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